Donnerstag, 19. April 2012
Kaulquappen im Badewasser
Ihr Lieben,
heute würdet Ihr sicher neidisch werden, wenn ihr sehen könntet, wie schön ich es habe. An einem See, im Wald steht unser Zelt. Ich blicke aufs Wasser, höre den Waldvögeln und dem Geschnatter der Wasservögel zu.
(ich habe ein Foto gemacht, dass ich ins Netz stelle, wenn ich Ruhetag habe und an eine Steckdose komme)
Heute war das Losungswort wieder FRIEDEN ich hätte mir ein neues Wort gewünscht, denn Frieden hatte ich ja schon vor ein paar Tagen.
Aber es ist etwas Merkwürdiges geschehen: diesmal habe ich Frieden ganz anders erlebt.War es in der letzten Woche so, dass ich die Landschaft als ungeheuer friedvoll gesehen habe, so habe ich heute Frieden in mir gespürt.
Eine tiefe Ruhe hat von mir Besitz ergriffen. Ich bin mit mir und der Welt im Einklang. Das Gehen ist mühelos, wenngleich ich viele Pausen brauche. Ich kann mich auf mein Mantra konzentrieren, das ich über weite Strecken vor mich hin singe. Es ist ein christliches Mantra, das die Pilger im alten Russland meist benutzt haben. Es ruft Segen auf die Welt herab.
Nun zu den Kaulquappen: als ich mich heute mittag so richtig warm gelaufen hatte, wollte ich mich in einem Auwald waschen. Eingeseift stand ich da, habe mit Yukons Schüssel Wasser geschöpft und will es gerade über mich giessen, da sehe ich, dass an die 40 kleine Quappen darin schwimmen. Ich bin ja hart im Nehmen, aber die Quappen über mich zu giessen, in der Hoffnung, dass sie alle ins Wasser zurück fallen, dass brachte ich nun doch nicht fertig.
Also habe ich den Waschlappen auf die Wasseroberfläche gelegt, und mich so abgewaschen.
Ich bin ca 15 km südlich von Fürstenberg auf dem E 10 und werde nun Richtung Potsdam gehen.
Die Enten machen einen Krach, hoffentlich kann ich dabei schlafen.
Euch allen einen schönen Tag morgen und liebe Grüße
Heide

So schön kann zelten sein...


Mittwoch, 18. April 2012
Eisigkalt für Frühaufsteher
Da ich gestern keinen Netzempfang hatte, erzähle ich heute von zwei Tagen!
Ganz früh haben mich die Vögel geweckt und ich hatte Lust in den Sonnenaufgang hineinzuwandern. Um 5.30 bin ich aufgestanden, eine dicke Raureifschicht war auf meinem Zelt und die Finger wurden beim Abbauen eisig kalt. Ohne gewaschen zu sein, oder einen Kaffee gekocht zu haben, bin ich aufgebrochen(von Boitzenburg aus). Der Weg, den ich zunächst gegangen bin, ist 2008 als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet worden.
Weiße und gelbe Buschwindröschen , Goldlauch, Veilchen, Vogelgesang und junges Grün ließen den Weg ganz leicht werden. Natürlich wird einem beim Wander schnell wieder warm, und so konnte ich mich nach zwei Stunden
an einem See waschen, ( wieder eisig kalt, und an- und ausziehen bei 4 Grad und kräftigem Wind, da kam ich mir schon ganz tapfer vor, nicht ungewaschen herumzulaufen.
Den ganzen Tag bin ich durch Mischwälder, Auenwälder , dunkles Nadelgehölz
und Alleen mit knorrigen Bäumen gegangen.

Der Weg ist das Ziel...

Es gibt bei mir drei Arten des Gehens: schleppend, schreitend und federnd. Gestern war schreiten und zeitweise sogar federnd möglich. Ich hatte so viel Kraft und Lust an der Bewegung, dass ich sehr weit gegangen bin. (bis 6 km vor Lychen )
Auf einem kleinen Biwakplatz für Paddler haben wir unser Zelt aufgebaut.
Als ich heute aufgestanden bin, schien die Sonne schon schön warm, ich kam spät los und bin langsam gegangen, mit vielen Pausen. Gestern war es wohl etwas zu viel gewesen.so kam ich erst Mittags in Lychen an. Lychen ist von Seen umgeben, es scheint, als würde es kaum ein Haus geben, das nicht am Ufer liegt.
Auf einer sonnigen Terrasse, mit Blick aufs Wasser, habe ich wunderbar zu Mittag gegessen. Dann war ich einkaufen. Vor allem für Yukon bin ich froh, wenn immer etwas Richtiges zu fressen da ist.ein paar km sind wir noch gegangen. Da wir später kein Wasser mehr gehabt hätten, haben wir schon um 17.30 Uhr das Zelt aufgebaut. Auf einer Anhöhe , im Kiefernwald mit ganz weichem Boden, neben einem kleinen Bach.
Morgen werden wir in 3 bis 4 km den E 10 (Europäischer Fernwanderweg) erreichen, der und dann nach Potsdam führen soll. Wenn er gut ausgeschildert ist, würde das enorm viel Strom vom i Päd sparen, weil ich nicht immer wieder auf die Wanderkarte zu schauen brauche.
Eine Drossel singt ihr Abendlied, der Wald, in sanfter Dämmerung, hat etwas magisch märchenhaftes.
Yukon zieht es heute vor, im Vorzelt zu schlafen, der Boden ist trocken, weich und warm. So soll er seinen Willen haben.
Fühlt Euch alle lieb umarmt,
Heide.

Wohin mag diese Tür wohl führen?


Die ersten 100 km sind durchwandert
Ihr Lieben, gestern hatte ich keinen Netzempfänger, also bitte keine Sorgen machen. Sowas kommt vor. Ich bin kurz vor Lychen, mich kribbelst in den Beinen weiter zu gehen, deshalb heute Abend mehr
Gruß Heide


Montag, 16. April 2012
Langsamkeit
Heute Morgen hatte ich vergessen, die Engelkarten mit dem täglichen Losungswort draußen zu lassen. Da dachte ich mir, heute wähle ich mir selber ein Wort und habe mich für Langsamkeit entschieden. Vor 10 Jahren bin ich 30 km am Tag gewandert, jetzt schaffe ich um die 15
Nicht gegenangehen, sondern das, was ist, bejahen, dachte ich mir. Und wenn ich nicht bis Gibraltar komme, ist es ja auch nicht schlimm.
Schon beim Aufstehen habe ich 2stundwn gebraucht, weil es so kalt war, dass ich mich immer wieder in den Schlafsack gehüllt habe. 3 Grad, das ist ja fast wie im Winter, aber die Tage sind sonnig und nicht zu warm. Ideales Wanderwetter.
In Boitzenburg angekommen, habe ich erst einmal einen guten Kaffee getrunken, dann bin ich einkaufen gegangen, so dass Yukon und ich ein prima Abendessen hatten.
Nun habe ich mein Zelt am Rande eines Parkplatzes aufgebaut, eben und ohne Aeste und Steine.ich sitze ausnahmsweise mal an einem Tisch, um zu schreiben und Hock nicht, mit einer Hand abgestützt im Schlafsack.
Morgen soll es Richtung Lychen weitergehen. Ich habe mir schon einen guten Weg ausgesucht.
Aboretum, Dank für den Hinweis. Auch über die anderen Nachrichten habe ich mich doll gefreut.
Das Gewicht des Rucksacks ist wirklich kein Problem,nur wenn ich, wie heute Abend 3 l Wasser und noch Einkäufe dabei habe, fällt das Aufsetzen des Rucksackes schwer.
Eine Drossel singt mir ein Abendlied, direkt neben mir.
Ich fühle mich behütet und freue mich auf den morgigen Tag. Die Natur ist so rein und unberührt,so im Aufbruch, so lebendig. Und ich darf mitten drin sein.
Herzliche Grüße Euch allen
Heide


Sonntag, 15. April 2012
Satt, zufrieden und warm
Ihr Lieben,
Eben habe ich einen lange n Bericht geschrieben, der aber verloren gegangen ist. Deshalb habe ich jetzt keine Lust mehr viel zu schreiben.Mein Zelt steht in einem Buchenwald auf dem Weg, weil alles weiß ist von Buschwindröschen .
Seit heute treiben die Buchen aus. Der Wald ist unendlich zart.
Morgen gehe ich über Boitzenburg Richtung Lychen.
Mein Rücken macht gar keine Probleme, das Bein hat sich ans viele Wandern gewöhnt. Es merkt, wie sehr es gebraucht wird.
Schaut, dass es Euch gut geht. Freude ist etwas sehr Wichtiges im Leben.
Gute Nacht
Heide


Samstag, 14. April 2012
Angekommen
Nachdem der Tag gestern etwas mühsam und frustrierend war, brachte der Abend einen Höhepunkt. Ich wollte in einer Weinhandlung ein schönes Glas Weißwein trinken und habe bei dieser Gelegenheit gefragt, ob es einen Bauern im Dorf gäbe, der ein trockenes Plätzchen für mich hätte, da weit und breit kein geeigneter Platz zum Zelten war und es wie Sau regnete.
Daraufhin wurde ich nicht nur zum Übernachten, sondern auch zum Abendessen und Frühstück eingeladen. Ich habe auf diese Weise zwei ganz interessante und liebenswerte Menschen kennengelernt.
Heute bin ich bei strahlendem Sonnenschein losgewandert. Ich hatte nur 6 km vor mir, denn in Seehausen wollte ich einen Ruhetag einlegen, um mich und alle meine Sachen wieder in einen passablen Zustand zu versetzen.
Aber nun das Wichtigste, weshalb ich die Überschrift ANGEKOMMEN gewählt habe: Zum ersten Mal war das Wandern leicht und ich musste mir nicht jeden Schritt mühsam abringen. Und auf einmal war es da, dieses Gefühl, um dessentwillen ich so gern und lange unterwegs bin. Es war, als würde ich die Welt, wie ein kleines Kind, zum ersten Mal sehen: staunend,bewundernd,
liebend, nicht als Betrachter, sondern als Teil der großen Schöpfung.
In solchen Momenten singt meine Seele mit der Lerche, glitzert mit dem Tautropfen, bewundert den zielstrebigen Grashalm. Sie kann zum reinen Blau der Perlhyazinten werden oder zum sanften atmen des Windes.
Ich weiß nicht, ob Ihr das verstehen könnt. Wenn man das nicht schon selber erlebt hat, ist es wohl schwer zu vermitteln. Aber abgedreht esoterisch ist es auf gar keinen Fall, es ist sehr real,eine andere Ebene, die Welt zu erleben.
Ich kann diese Zustände nicht machen, ich kann nur die Bedingungen schaffen, in denen sie bei mir eintreten. Das ist der wahre Grund, weshalb ich so lange wandern möchte.
Nachmittags war meine Freundin Gaby hier und hat etwas zu essen dabei gehabt.wir saßen in der Sonne und haben gepicknickt und morgen kommen Geesa und Ingo mit den Kindern. Wir wollen im Tontopf draußen kochen.
Ich danke Euch für Eure Begleitung und Euer Interesse und wünsche Euch einen wunderschönen Frühling.
Eure Heide


Freitag, 13. April 2012
Übernachtung im Weinkeller
Liebe Leute, mir geht es sehr gut.ich liege in einem Weinkeller mit Bodenheizung und hoffe, dass ich heute Nacht nicht zu frieren brauche. Morgen ausführlicher.
Dank für Eure Kommentare, sie haben mir richtig gut getan, als das Stimmungsbarometer sank und sank und sank. Aber jetzt ist wieder alles gut.
Gute Nacht, Morgen ausführlicher
Eure Heide


Donnerstag, 12. April 2012
Frieden auf dem Bahndamm
Frieden lautete heute das Tageswort. Ich konnte es in erster Linie auf die stille, weite Landschaft beziehen, die in einer friedvollen Stimmung in mir Resonanz gefunden hat. Die Schwesterlichkeit von gestern hat sich fortgesetzt, morgens wurde ich zu einem wundervollen Frühstück eingeladen, nachmittags zum Tee.
Heute bin ich zum ersten Mal im See gewesen, es war gar nicht kalt, weil ich nur ganz kurz baden war. Und dann hieß es Bahndamm laufen, das heißt auf dem Gleiskörper . Anstrengend für Yukon und mich, da die Schwellen streckenweise sehr hoch über den Zwischenräumen lagen, so dass die Schrittlänge durch den Abstand der Schwellen vorgegeben war. Abrutschen oder stolpern hätte zu ernsten Verletzungen führen können. So war es notwendig, jeden Schritt ganz aufmerksam und sorgfältig zu setzen.
Aber, oh Wunder, mein Bein hat heute für einige Zeit mit mir Frieden geschlossen. In den Vergangenen Tagen fühlte sich die Lähmung im Bein an, als hätte ich ein schweres Gewicht ans Bein gebunden bekommen. Die ganze Außenseite schmerzte. Heute gab es Phasen, in denen ich richtig gern und Flott ( für meine Verhältnisse ) gegangen bin. Jetztzeit Zelte ich auf einer Waldlichtung mit einem Tümpel in unmittelbarer Nähe, so dass ich mich morgen waschen kann. Super. Hoffentlich lassen uns die Wildschweine in Ruhe.
Gute Nacht, Heide


Mittwoch, 11. April 2012
Brüderlichkeit und weiße Veilchen.
Der Regen knistert auf meinem Zelt. Ich habe es warm und bin platzsatt, weil Geesa und Ingo mit den Kindern eben hier waren und etwas warmes zu essen mitgebracht haben.
Der Tag ging sehr gut los, ich habe ein klitzekleines Feuer gemacht, so dass ich morgens schon warmen Kaffee hatte.gegen 7 Uhr bin ich losgewandert.
Einem schönen Brauch , den wir schon auf der Wanderung mit Imke, vor 12 Jahren gepflegt haben, habe ich mich vom Schlafplatz mit Dank verabschiedet und dann eine Engelkarte mit einem Wort als Leitidee für den Tag gezogen.
(Als ich in Hohenfelde gestern losgewandert bin war das Wort "Dankbarkeit")
Heute Morgen lautete es Brüderlichkeit / Schwesterlichkeit.Ich fand das nicht sehr passend, aber neu ziehen gilt nicht. Also habe ich abgewartet, was der Tag so bringt.
Mittags hatte Yukon keine Lust oder Kraft mehr zu wandern und bat mich, an einer Bushaltestelle zu rasten. (er legt sich vor die Bank und schaut mich fragend an)
Ich habe ihm die Ruhe gegönnt und währenddessen meine Dehnübungen gemacht. Da einige Übungen im Liegen gemacht werden müssen, habe ich mich auf die Bank gelegt. Plötzlich hält ein Auto und eine sehr kultivierte Dame fragt mich, ob ich Hilfe bräuchte. Sie hatte mich auf ihrem Hinweg schon wandern sehen, hatte mich dann auf der Bank bemerkt und extra noch einmal gewendet, um nach mir zu sehen.yukon bekam Leckerli und ich Sprudelwasser, wobei es nicht das Materielle, sondern die Geste war, die mich so gefreut hat. Schwesterlichkeit eben. Wenig später hielt ein Auto, um zu fragen, ob Yukon ein Brot haben dürfte. Ich holte mir das Einverständnis der Geberin und wir,Yukon und ich haben ein wunderbares Käsebrot miteinander geteilt. Als ich dann in einem Haus bat, ob sie mir etwas Hundefutter verkaufen könnten, bekam er nicht nur das Futter umsonst, sondern ich wurde auch noch zu einem Orangensaft eingeladen.
Das ist es, was Fußwanderungen für mich zu so etwas besonderem macht, dass
Ein Käsebrot oder ein Glas Saft zu einem echten Geschenk wird. (ich ernähre mich fast ausschliesslich von Nüssen und Rosinen) ja und die Krönung dann abends Ingo und Geesa. Zu fünft haben wir in meinem kleinen Zelt gesessen. Ingo kann mich mit seinem iPad ganz genau orten! Den ganzen Tag habe ich Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit erfahren, solche Tage sind eher selten !!!
Ja und schneeweiße Veilchen habe ich gesehen. Nicht eines, nein, immer wieder ganze große Flecken. Störche haben geklappert, Lerchen gesungen,
Ich glaube, jetzt bin ich bei Mutter Erde angekommen. Gestern überwog noch der Abschiedsschmerz.
Ich muss in den Schlafsack kriechen, mir wird kalt. Euch allen eine gute Nacht
Heide.
Ps. Emails beantworte ich, wenn ich im Zimmer übernachte und somit genug Strom fürs iPad habe.



Dienstag, 10. April 2012
Kurz vor Sonnenberg
Ihr Lieben, gegen 14 Uhr bin ich in Hohenfelde losgegangen. Entgegen des Wetterberichtes hat es nicht geregnet. 5 Stunden bin ich gewandert und nun sitze ich im Zelt, Yukon schläft, er war ganz müde
Da ich mich beim letzten Licht noch waschen möchte, ein kleiner Tümpel ist in unmittelbarer Nähe, jetzt nur dies Lebenszeichen, damit sich niemand Sorgen macht.
Gute Nacht, Heide



Montag, 9. April 2012
Jetzt geht es los!
Morgen, am Dienstag dem10.4. ist es endlich so weit. Die Nächte werden wärmer, und ich kann endlich aufbrechen!
Es soll zwar bis Samstag immer wieder regnen, aber das werde ich unterwegs ja noch häufiger haben. Ich werde erst mittags los gehen, um mich langsam an das Gewicht auf meinem Rücken zu gewöhnen. Obwohl ich nur das Allernötigste mitgenommen habe sind es knapp 18 kg. Aber ich habe es nicht eilig, in den ersten Tagen lasse ich es ganz ruhig angehen.
Eine große Beruhigung für mich und diejenigen, die sich Sorgen machen:
Ingo hat gesagt, er würde mich, wo immer ich bin, abholen, wenn es nötig sein sollte.
Bis morgen Eure Heide


Jetzt geht es los! ,


Sonntag, 8. April 2012
Weiße Ostern
Als ich heute morgen aufwachte, hatten wir 5cm Schnee und mein Zelt war eingekracht. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen und ich lag im warmen Bett. Montag auf Dienstag will ich noch einmal Probe schlafen, und am Dienstag soll es hier deutlich wärmer werden, nachts 7 Grad, so dass ich endlich loslaufen kann.
Geesa hat heute Geburtstag und die Kinder haben viele Geschenke zu Ostern bekommen. Drei Stunden Osterfrühstück liegen hinter mir. Vorfreude und Abschiedsschmerz halten sich die Waage. Ebenso Zuversicht( ich schaffe das schon) und Zweifel( es ist 10 Jahre her, dass ich so gewandert bin.)
Schöne Osterzeit
Eure Heide


Freitag, 6. April 2012
Eisigkalt
Liebe Leute,
Gut, dass ich vernünftig war. Nachts um 3 Uhr bei Minus 3 Grad, bin ich vom Zelt ins Bett gegangen mit der Erkenntnis, dass ich zwar nicht vor Frost zittere, aber auch nicht schlafen kann, sondern fröstelnd ausruhe. Morgens um acht hatten wir Minus 6 Grad. Ich muss notgedrungen noch ein paar Tage warten, denn ich will mich gerade zu Anfang nicht zu sehr verausgaben.
Frohe Ostern wünscht Euch Heide.


Eisigkalt
Liebe Leute,
Gut, dass ich vernünftig war. Nachts um 3 Uhr bei Minus 3 Grad, bin ich vom Zelt ins Bett gegangen mit der Erkenntnis, dass ich zwar nicht vor Frost zittere, aber auch nicht schlafen kann, sondern fröstelnd ausruhe. Morgens um acht hatten wir Minus 6 Grad. Ich muss notgedrungen noch ein paar Tage warten, denn ich will mich gerade zu Anfang nicht zu sehr verausgaben.
Frohe Ostern wünscht Euch Heide.


Mittwoch, 28. März 2012
Vorfreude
Die Forsytien blühen, und ich sitze in den Startlöchern. Ich kann es kaum aushalten, endlich loszukommen, aber Ingo ist noch in Urlaub.Ich darf auf Janosch und Johannes aufpassen und das macht mir auch eine riesige Freude.
Im Moment plane ich am Mittwoch dem 4.4. loszugehen.
Liebe Grüße Heide.


Mittwoch, 21. März 2012
Uromas Wanderung durch Deutschland
Liebe Leute,
In den ersten Apriltagen will ich hier, 20 km von Stettin entfernt, loslaufen. Zunächst nach Potsdam, Dresden, Prag Salzburg. Ich werde versuchen, täglich kurz zu berichten, wie es mir geht. Emails kann ich bekommen, da ich aber sehr kontemplativ unterwegs sein will,man könnte es auch Pilgern nennen, aber das ist so in Mode gekommen, kann es sein, dass ich die Mails nicht oder nur kurz beantworte.
So, nun bin ich gespannt, ob dieser erste Eintrag auch funktioniert?
Liebe Grüße Heide