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    <title>Fernwanderung Heide  (with comments)</title>
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    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
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  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2596885/">
    <title>Das Ende meiner Moselwanderung</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2596885/</link>
    <description>So, heute habe ich f&amp;uuml;r zwei Tage zu schreiben. Gestern hatte ich kein Netz und keine Lust.&lt;br /&gt;
In Neumagen bin ich erst mittags los gekommen. Ich habe mir noch den Ort angesehen und ziemlich rumgebummelt. Die Ersch&amp;ouml;pfung des Vortages sa&amp;szlig; mir noch in den Knochen und au&amp;szlig;er dem Kopf, tat mir der ganze K&amp;ouml;rper weh. &lt;br /&gt;
Ich beschloss, auf dem Fahrradweg zu wandern, keine Steigungen und immer die M&amp;ouml;glichkeit Trinkwasser zu bekommen. Mit der Zeit ging das Laufen besser, so dass ich bis hinter Dezem gekommen bin. Immerhin eine Strecke von 14 km. Aber ohne Steigungen war das kein Problem. &lt;br /&gt;
Direkt an der Mosel fand ich einen Schlafplatz. Zwar war auf dem gegen&amp;uuml;ber liegenden Ufer ein Sportfest, aber durch den Lautsprecher sagte der Organisator, man m&amp;ouml;ge sich beeilen, da es kein Flutlicht g&amp;auml;be. Ich rechnete also mit Einbruch der Dunkelheit w&amp;uuml;rde es leise werden. Aber weit gefehlt. Bis ein Uhr nachts wurde gefeiert, mit lauter Musik. Am Anfang mit zwei Bands gleichzeitig, so dass die Melodien durcheinander zu h&amp;ouml;ren waren. &lt;br /&gt;
Ich nehme an, vor der jeweiligen B&amp;uuml;hne k&amp;ouml;nne man nur eine Musik h&amp;ouml;ren, aber f&amp;uuml;r mich war es ziemlich &amp;auml;tzend. H&amp;auml;tte ich das geahnt w&amp;auml;re ich noch einen km weiter gegangen. &lt;br /&gt;
Na ja, das sind die Unw&amp;auml;gbarkeiten des Wanderns.&lt;br /&gt;
Heute Morgen bin ich bis Mehring gelaufen. Dort habe ich gegessen und um etwas Futter f&amp;uuml;r Smilla gebeten. Sie wollten mir nur ein ganzes Men&amp;uuml; f&amp;uuml;r acht Euro verkaufen. Nach langem Hin und Her bekam Smilla Sp&amp;auml;tzle f&amp;uuml;r 3,50 &amp;#8364;  ich traute mich nicht, zu fragen, ob sie mir Brot verkaufen k&amp;ouml;nnten. Auf die Bitte, mein IPad an den Strom zu h&amp;auml;ngen, haben sie so reagiert, dass es nur etwa eine viertel Stunde geladen wurde und mir dann zur&amp;uuml;ck gegeben wurde. &lt;br /&gt;
Aber wenigstens, das Essen war gut.&lt;br /&gt;
Ich bin dann mit vielen Pausen,und guten Gespr&amp;auml;chen am Rande des Weges,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis Longuich gewandert. Da ich gar kein Proviant mehr hatte, war ich gezwungen, noch einmal essen zu gehen. Und oh Wunder: zun&amp;auml;chst &amp;uuml;bernahm ein Ehepaar am Nachbartisch meine Rechnung, dann lud mich der Wirt ein, kostenlos bei ihm auf der Wiese zu zelten.  Der Gastst&amp;auml;tte war ein Wohnmobilplatz angeschlossen, so dass ich auch duschen konnte. &lt;br /&gt;
Ich hatte sehr mit mir gerungen,ob ich wieder auf dem Moselsteig gehen sollte oder auf dem Fahrradweg bleiben. Ich w&amp;auml;re gern durch die Berge gegangen, aber 15 km ohne die M&amp;ouml;glichkeit Trinkwasser zu bekommen, war mir zu riskant.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich f&amp;uuml;nf km vor Schweich und morgen fahre ich heim. &lt;br /&gt;
Das hat zwei Gr&amp;uuml;nde:  erstens ist die Gegend so teuer, dass ich meinen Etat weit &amp;uuml;berzogen habe, zweitens f&amp;uuml;hle ich mich ersch&amp;ouml;pft und sehne mich nach meinem Zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen gro&amp;szlig;en Dank an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben, mir Mails geschickt haben und mit guten Gedanken bei mir waren. Ein besonderer Dank an Alfons, der mir in Notsituationen immer wieder mit Rat zur Seite steht. Und ein Dank an Anja, die meine Blumen im Garten gie&amp;szlig;t. Ohne sie h&amp;auml;tte ich diese sch&amp;ouml;ne Wanderung &amp;uuml;berhaupt nicht machen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
Ich beende jetzt den Blog, bis zur n&amp;auml;chsten Wanderung und w&amp;uuml;nsche euch von Herzen alles Gute&lt;br /&gt;
Heide</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-17T22:21:06Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2596567/">
    <title>Ich danke meinem Schutzengel!</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2596567/</link>
    <description>Heute Nacht habe ich ziemlich gefroren und mochte deshalb nicht aufstehen. Erst gegen 10 Uhr bin ich los gekommen.&lt;br /&gt;
Ich plante, einen Wanderweg zu nehmen, der etwas unterhalb des Moselsteigs verl&amp;auml;uft. &lt;br /&gt;
So hatte ich es etwas n&amp;auml;her und etwas weniger Steigungen. Der Weg war in der Karte als einer der Hauptwege markiert. &lt;br /&gt;
Frohgemut wanderte ich los, es ging steil bergab, aber damit hatte ich gerechnet. Der Weg wurde immer schmaler, bald war nicht mehr zu erkennen, als bei einem Wildwechsel.&lt;br /&gt;
Aber das reicht ja. &lt;br /&gt;
Der Weg ging nicht nur bergab, sondern hatte auch eine starke seitliche Neigung,zum steilen Abhang hin. Ich musste sehr vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
Dann eine Stelle, an der ein Erdrutsch den Weg versch&amp;uuml;ttet hatte und danach war kein Weg mehr erkennbar. Ich versuchte, mich dem Gel&amp;auml;nde anzupassen und den Weg wiederzufinden. Dabei half mir mal wieder Alfons Karte. &lt;br /&gt;
Umkehren war nicht mehr m&amp;ouml;glich, mit dem schweren Rucksack so steil bergauf und ohne festen Halt. Das Gel&amp;auml;nde war so absch&amp;uuml;ssig, der Boden durch Laub und lose Schiefern extrem rutschig. &lt;br /&gt;
Mir war klar, dass diese Situation sehr gef&amp;auml;hrlich war, auch wenn ich bei jedem Schritt &amp;auml;u&amp;szlig;erst konzentriert war. &lt;br /&gt;
Schlie&amp;szlig;lich entschloss ich mich, Alfons eine Mail mit meiner Position zu schicken und verabredete, dass ich mich in einer Stunde wieder melden w&amp;uuml;rde. &lt;br /&gt;
Den Weg fand ich zwischenzeitlich wieder, musste ihn aber immer wieder verlassen, weil ich umgest&amp;uuml;rzte B&amp;auml;ume umgehen musste. &amp;Uuml;ber etliche B&amp;auml;ume bin ich hinweg gestiegen, unter anderen durchgekrochen. Solange ich den Weg erkennen konnte, war ich zufrieden. &lt;br /&gt;
Immer wieder half mir die extrem gute Karte, die mir zeigte,wo ich bin und wo der Weg verl&amp;auml;uft. &lt;br /&gt;
Dann ging es auf eine Lichtung. Brusthohes Gras und dann ein Brombeergestr&amp;uuml;pp,das nicht zu passieren war. Also umkehren. Nein, es gab keine andere M&amp;ouml;glichkeit, als &amp;uuml;ber die Lichtung. Rechts ging es senkrecht bergauf, links senkrecht bergab. Schlie&amp;szlig;lich fand ich einen Durchgang, v&amp;ouml;llig zugewuchert, aber m&amp;ouml;glich. Die Gefahr abzust&amp;uuml;rzen war gebannt, &lt;br /&gt;
Aber nun ging es durch mannshohe Brennnesseln, dichtes Gestr&amp;uuml;pp und immer wieder umgest&amp;uuml;rzte B&amp;auml;ume.zwischenzeitlich gab ich Alfons immer mal wieder ein Lebenszeichen. &lt;br /&gt;
Endlich kam ich an eine Absperrung, unter der hindurch auf einen asphaltierten Weinbergweg. Es war noch einmal gut gegangen. Der Weg war also von der einen Seite gesperrt, von der anderen aber nicht.&lt;br /&gt;
Ich schaute auf die Karte und auf die Uhr und stellte fest, dass ich f&amp;uuml;r einen Weg von 2,2 km viereinhalb Stunden gebraucht hatte. &lt;br /&gt;
Ich war fix und fertig!   Smilla auch. Sie buddelte sich ein Loch und w&amp;auml;lzte sich im Sand. Ich glaube, die vielen Grassamen in ihrem Fell juckten und das B&amp;auml;uchlein, das wenig behaart ist, hatte wohl Brennnesseln abbekommen.&lt;br /&gt;
Ein St&amp;uuml;ckchen den Weg hinunter stand ein Auto. Ich hockte mich an den Wegrand und wusste nicht, wie ich die vier km nach Neumagen schaffen sollte. &lt;br /&gt;
Dann kam der Winzer, dem das Auto geh&amp;ouml;rt. Ich bat ihn, mich mitzunehmen, egal wohin. Er wollte auch nach Neumagen und fuhr mich bis zum Campingplatz. Ich wollte und konnte keinen Schritt mehr gehen.&lt;br /&gt;
Der Winzer erz&amp;auml;hlte, dass der Weg fr&amp;uuml;her ein oft begangener Weg gewesen sei und dass eine Wandergruppe aus Piesport ihn gepflegt habe. Er konnte nicht glauben, dass ich es geschafft hatte, mit dem schweren Rucksack durch das Gel&amp;auml;nde zu kommen.&lt;br /&gt;
Eben habe ich gegessen und nun will ich ruhen. Ich habe sehr laute Nachbarn.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-16T09:47:28Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2596375/">
    <title>Nach einem Ruhetag geht es viel besser</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2596375/</link>
    <description>In der Schutzh&amp;uuml;tte, oberhalb von Lieser, habe ich wunderbar geschlafen. Aber als ich am Morgen aufbrechen wollte, fing es f&amp;uuml;rchterlich an zu regnen. So warteten wir bis gegen halb zw&amp;ouml;lf, bis es trocken war. Ich hatte keine Lust zu wandern. So beschloss ich, einen Ruhetag einzulegen und mir in Monzel ein Zimmer zu nehmen. Erst bin ich essen gegangen, es war so wenig und gar nicht gut. Im Rucksack war kein bisschen Proviant mehr. &lt;br /&gt;
Also bat ich meine Zimmerwirtin, ob ich bei ihr ein Abendbrot bekommen k&amp;ouml;nnte. &lt;br /&gt;
Zun&amp;auml;chst habe ich meine W&amp;auml;sche gewaschen, dann ein paar Stunden geschlafen und&lt;br /&gt;
gegen sechs gab es Abendbrot. &lt;br /&gt;
Ich konnte mich endlich satt essen! Es gab eine Flasche Moselwein und anregende Gespr&amp;auml;che. Es ist sch&amp;ouml;n, so unerwartet am Leben von Menschen teilhaben zu d&amp;uuml;rfen.&lt;br /&gt;
Es &amp;ouml;ffnet sich eine Welt, zu der man sonst keinen Zugang hat. &lt;br /&gt;
Wir haben uns so gut verstanden, dass das Abendessen bis gegen halb zehn gedauert hat.&lt;br /&gt;
Dann noch schnell mit Smilla rausgehen und ab, ins Bett.&lt;br /&gt;
Nach einem guten Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck und einem Einkauf im Lebensmittelgesch&amp;auml;ft( das nur vormittags ge&amp;ouml;ffnet hat) machte ich mich gegen zehn auf den Weg. &lt;br /&gt;
Diesmal blieb ich auf dem Moselsteig, ich freute mich, weil es streckenweise durch sch&amp;ouml;nen Hochwald ging. Vorbei am Sauerbrunnen, (das Wasser hat nat&amp;uuml;rliche Kohlens&amp;auml;ure) wollte ich an einer H&amp;uuml;tte Mittagspause machen. Aber die H&amp;uuml;tte kam nicht. So wanderte ich weiter, eingedenk Imkes Motto, dass jeder km vor der Mittagspause nur halb so schwer ist, als die km nach der Rast.&lt;br /&gt;
Endlich fand ich eine Bank. Der leichte Regen hatte aufgeh&amp;ouml;rt und wir konnten essen. &lt;br /&gt;
Frohgemut ging es weiter, das Wandern strengste mich gar nicht an, das Gel&amp;auml;nde war nicht steil, sondern hatte lange, flache Steigungen. &lt;br /&gt;
Nun sitze ich im Haus Moselblick, lade meine Ger&amp;auml;te, ruhe bei einem Cappuccino ein wenig aus und will gleich weiter. In zwei km kommt eine H&amp;uuml;tte. Ob ich da bleibe? Eigentlich habe ich noch Lust weiter zu gehen, aber das Wetter   ist sehr unbest&amp;auml;ndig, da hab ich es in der H&amp;uuml;tte sch&amp;ouml;n trocken. &lt;br /&gt;
So, das wars f&amp;uuml;r heute.&lt;br /&gt;
Liebe Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e &lt;br /&gt;
Heide</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-14T21:16:37Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2596316/">
    <title>Es geht mir gut!</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2596316/</link>
    <description>Jetzt nur ein kurzer Zwischenbericht in der Mittagspause. &lt;br /&gt;
Gestern habe ich einen Ruhetag gemacht und im Zimmer &amp;uuml;bernachtet. &lt;br /&gt;
Der Abend mit der Wirtin war so nett, dass ich nicht mehr zum Achreiben gekommen bin. &lt;br /&gt;
Heute Abend mehr.&lt;br /&gt;
Heide</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-14T13:57:25Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2595937/">
    <title>&quot;Niemand darf wissen, dass ich Sinti bin&quot;</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2595937/</link>
    <description>Fr&amp;uuml;h am Morgen bin ich losgekommen, das Wandern machte Spass und ich kam gut vorw&amp;auml;rts. &lt;br /&gt;
Allerdings erleichtere ich mir den Weg, indem ich Abk&amp;uuml;rzungen nehme oder mal ein St&amp;uuml;ck auf den Fahrradweg wandere.&lt;br /&gt;
So querte ich in Kinheim die Mosel, um eine Schleife nicht laufen zu m&amp;uuml;ssen. &lt;br /&gt;
In einem Ort, ich will den Namen nicht nennen,  kam ich mit einer Frau ins Gespr&amp;auml;ch, die einen Handel mit Schmuck und Antiquit&amp;auml;ten betreibt. Im Laufe  des Gespr&amp;auml;chs stellte sich heraus, dass sie Sinti ist. Das d&amp;uuml;rfe aber niemand wissen, wegen der Nazis habe sie Angst. &lt;br /&gt;
So weit sind wir also schon wieder! Mir lief es kalt den R&amp;uuml;cken runter. Scham, Wut, Hilflosigkeit.Was kann man blo&amp;szlig; dagegen machen? &lt;br /&gt;
Dann &amp;uuml;berquerte ich die Landzunge, um den Weg nach Graach abzuk&amp;uuml;rzen. Das wurde zum Desaster. Wege, die in der Karte eingetragen waren, existierten nicht (mehr?) &lt;br /&gt;
Ich musste mich ziemlich zurecht suchen. Das IPad hatte so wenig Strom, dass ich Alfons Karte nur im Notfall befragen wollte.  Und dann die Katastrophe: quer &amp;uuml;ber die Landzunge wird eine Autobahn gebaut.  Lehmgelb und stellenweise leicht ziegelrot zog sich eine riesige Wunde durch das Land. Eine tiefe Schlucht lag vor mir, die nicht zu &amp;uuml;berwinden war. &lt;br /&gt;
Seit Stunden war mir kein Mensch begegnet, den ich h&amp;auml;tte fragen k&amp;ouml;nnen. Doch dann hatte ich Gl&amp;uuml;ck und traf einen Wanderer, der mir sagen konnte, wo der einzige &amp;Uuml;bergang war.&lt;br /&gt;
Inzwischen war ich so ersch&amp;ouml;pft, dass ich nicht wusste, wie ich nach Graach hinunter kommen sollte. Aber ich musste Trinkwasser haben. Zum Gl&amp;uuml;ck, im Ortsteil Sch&amp;auml;ferei fand ich ein Lokal und einen freundlichen Menschen, der mir anbot, nachdem ich gegessen hatte bei ihm auf der Wiese hinterm Haus zu &amp;uuml;bernachten.&lt;br /&gt;
Als ich an dem benannten Haus ankam, war der junge Mann, der mich eingeladen hatte nicht da und seine Mutter wusste von nichts. Trotzdem lie&amp;szlig; sie mich dort schlafen, brachte mir sogar abends und morgens noch einen Kaffee und morgens drei Schnitten Brot. &lt;br /&gt;
Abends war ich so m&amp;uuml;de, dass ich keinen Blog mehr schreiben wollte. Au&amp;szlig;erdem musste das IPad erst wieder voll geladen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Morgen kam ich fr&amp;uuml;h los und wanderte frohgemut nach Bernkastel Kues hinunter. &lt;br /&gt;
Mir war im gesamten Moseltal aufgefallen, dass es keinen einzigen Bau gab, der nicht in die Landschaft passte. Alle H&amp;auml;user mit Spitzdach und schiefergrauen Pfannen gedeckt. In Kues war das anders. Das Rehazentrum und das Sanatorium der Cuesanus Stiftung knallten wei&amp;szlig; und m&amp;auml;chtig aus dem dunklen Wald. Auch eine Fabrik, in gr&amp;uuml;n gehalten zog sich am Moselufer entlang.&lt;br /&gt;
Bernkastel ist ein sch&amp;ouml;ner Ort, mit vielen alten Fachwerkh&amp;auml;usern, zum Teil f&amp;uuml;nf Stockwerke hoch. Die Balken wurden fr&amp;uuml;her mit einen Mischung aus Ochsenblut und Galle gestrichen und waren reich verziert. &lt;br /&gt;
Aber so viele Touristen wie dort sind mir noch nirgendwo begegnet. Allein auf dem Marktplatz waren vier F&amp;uuml;hrer mit ihren F&amp;auml;hnchen, um die Gruppen beisammen zu halten. &lt;br /&gt;
Drei von ihnen Sprachen englisch. Ich h&amp;ouml;rte eine Weile bei der einzigen deutschen Gruppe zu und machte mich dann wieder auf den Weg.&lt;br /&gt;
Als ich am Geburtshaus von Nikolaus von Cuesanus  vorbei kam, konnte ich nicht widerstehen und habe mir die Ausstellung ausgiebig angeschaut. Besonders beeindruckt hat mich die Jahrgangsarbeit eines Sch&amp;uuml;lers aus der 12. Klasse, der sich mit der Philosophie des N. V Cuesanus auseinander gesetzt hat. &lt;br /&gt;
Ich wei&amp;szlig; jetzt eine Menge mehr &amp;uuml;ber diesen Theologen, Juristen Mathematiker, Astronomen und nicht zuletzt Humanisten. Ich werde mich sicher noch ausgiebiger mit ihm besch&amp;auml;ftigen.&lt;br /&gt;
Gleich werde ich in Lieser wieder auf den Moselsteig treffen. Dort noch ein kleines St&amp;uuml;ck bis zu einer Schutzh&amp;uuml;tte wandern, in der Hoffnung dort &amp;uuml;bernachten zu k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
Smilla ist &amp;uuml;brigens super brav, sie hat zwei Stunden, an meinen Rucksack angebunden, auf mich gewartet, als ich im Museum war. Auch an der Leine geht sie brav, wenn wir auf Radwegen unterwegs sind. Aber auf Wanderwegen kann sie frei laufen und genie&amp;szlig;t das sehr.&lt;br /&gt;
Bis morgen&lt;br /&gt;
Heide</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-12T17:13:10Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2595621/">
    <title>Ein hei&amp;szlig;er Tag!</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2595621/</link>
    <description>Ein hei&amp;szlig;er Tag&lt;br /&gt;
Der Morgen war so rein und frisch! Die V&amp;ouml;gel zwitscherten, die Linde duftete und die Zitterpappel sah aus, als ob sie statt Bl&amp;auml;ttern tausende von Schmetterlingen in ihrer Krone h&amp;auml;tte. Der sanfte Wind spielte mit den Bl&amp;auml;ttern, kehrte ihre wei&amp;szlig;e Seite nach oben und lie&amp;szlig; sie im Wind flattern. Zitterpappeln sind die einzigen B&amp;auml;ume, die ich kenne, die bei einem bestimmten Sonnenstand das Licht wie Spiegel reflektieren. &lt;br /&gt;
Ich dachte an eine andere Zitterpappel, die ich kenne und liebe und an den Ort, an dem sie steht. Obgleich ich schon vor sechs aufgestanden bin hatte ich keine Lust los zu wandern.&lt;br /&gt;
Ich wusste doch, es w&amp;uuml;rde ein hei&amp;szlig;er Tag werden und es sei ratsam fr&amp;uuml;h zu starten. &lt;br /&gt;
Aber der Platz hielt mich fest. Ich habe mich ausgiebig im Bach gewaschen, Blog geschrieben, und die Ruhe genossen. So kam ich erst gegen neun Uhr los.  In Enkirch habe ich die F&amp;auml;hre &amp;uuml;ber die Mosel genommen und mal wieder den Weg abgek&amp;uuml;rzt. &lt;br /&gt;
Und dann ging es bergauf und bergauf und bergauf, stundenlang!  Auf der H&amp;ouml;he erholte ich mich in einem Bistro, das zum nahen Feriendorf geh&amp;ouml;rt. Zum Gl&amp;uuml;ck gibt es dort auch einen kleinen Laden. Unser Proviant war fast alle und &amp;Uuml;rzig,  das elf km entfernt liegt, w&amp;uuml;rde ich heute nicht mehr erreichen. &lt;br /&gt;
Mit vielen Pausen schafften wir noch wenige km. Eigentlich hatte ich vor, in der K&amp;uuml;hle des Abends noch ein St&amp;uuml;ck zu gehen. &lt;br /&gt;
Aber dann kam ich an die Grillh&amp;uuml;tte zum H&amp;auml;nchensborn. Eine gepflegte, gro&amp;szlig;e H&amp;uuml;tte,in die ich mein Zelt gestellt habe. Eine kleine Quelle, aus der ich es wagen werde zu trinken; und Wasser zum Waschen soviel ich will. Da musste ich einfach bleiben! &lt;br /&gt;
Aber morgen fr&amp;uuml;h werde ich nicht bummeln, ein verbummelter Tag reicht. Es soll auch etwas k&amp;uuml;hler werden, dann f&amp;auml;llt das Wandern leichter.&lt;br /&gt;
Euch allen eine sch&amp;ouml;ne Woche&lt;br /&gt;
Heide</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-10T20:33:37Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://Heide.blogger.de/stories/2595620/">
    <title>Ein hei&amp;szlig;er Tag!</title> 
    <link>https://Heide.blogger.de/stories/2595620/</link>
    <description>Ein hei&amp;szlig;er Tag&lt;br /&gt;
Der Morgen war so rein und frisch! Die V&amp;ouml;gel zwitscherten, die Linde duftete und die Zitterpappel sah aus, als ob sie statt Bl&amp;auml;ttern tausende von Schmetterlingen in ihrer Krone h&amp;auml;tte. Der sanfte Wind spielte mit den Bl&amp;auml;ttern, kehrte ihre wei&amp;szlig;e Seite nach oben und lie&amp;szlig; sie im Wind flattern. Zitterpappeln sind die einzigen B&amp;auml;ume, die ich kenne, die bei einem bestimmten Sonnenstand das Licht wie Spiegel reflektieren. &lt;br /&gt;
Ich dachte an eine andere Zitterpappel, die ich kenne und liebe und an den Ort, an dem sie steht. Obgleich ich schon vor sechs aufgestanden bin hatte ich keine Lust los zu wandern.&lt;br /&gt;
Ich wusste doch, es w&amp;uuml;rde ein hei&amp;szlig;er Tag werden und es sei ratsam fr&amp;uuml;h zu starten. &lt;br /&gt;
Aber der Platz hielt mich fest. Ich habe mich ausgiebig im Bach gewaschen, Blog geschrieben, und die Ruhe genossen. So kam ich erst gegen neun Uhr los.  In Enkirch habe ich die F&amp;auml;hre &amp;uuml;ber die Mosel genommen und mal wieder den Weg abgek&amp;uuml;rzt. &lt;br /&gt;
Und dann ging es bergauf und bergauf und bergauf, stundenlang!  Auf der H&amp;ouml;he erholte ich mich in einem Bistro, das zum nahen Feriendorf geh&amp;ouml;rt. Zum Gl&amp;uuml;ck gibt es dort auch einen kleinen Laden. Unser Proviant war fast alle und &amp;Uuml;rzig,  das elf km entfernt liegt, w&amp;uuml;rde ich heute nicht mehr erreichen. &lt;br /&gt;
Mit vielen Pausen schafften wir noch wenige km. Eigentlich hatte ich vor, in der K&amp;uuml;hle des Abends noch ein St&amp;uuml;ck zu gehen. &lt;br /&gt;
Aber dann kam ich an die Grillh&amp;uuml;tte zum H&amp;auml;nchensborn. Eine gepflegte, gro&amp;szlig;e H&amp;uuml;tte,in die ich mein Zelt gestellt habe. Eine kleine Quelle, aus der ich es wagen werde zu trinken; und Wasser zum Waschen soviel ich will. Da musste ich einfach bleiben! &lt;br /&gt;
Aber morgen fr&amp;uuml;h werde ich nicht bummeln, ein verbummelter Tag reicht. Es soll auch etwas k&amp;uuml;hler werden, dann f&amp;auml;llt das Wandern leichter.&lt;br /&gt;
Euch allen eine sch&amp;ouml;ne Woche&lt;br /&gt;
Heide</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>wanderheide</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 wanderheide</dc:rights>
    <dc:date>2016-07-10T20:33:36Z</dc:date>
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